Surrealismus

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Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Den Surrealismus gibt es sowohl in der Literatur, als auch in der bildenden Kunst. Das Wort stammt aus dem französichen und setzt sich zusammen aus den Teilen "sur" und "réalisme" was soviel bedeutet wie "über dem Realismus".


Surrealismus - Kunst und Literatur

Entstehung:

Er entstand als Nachfolge des Dadaismus um 1920 in Paris. Ziel war es, das Unwirkliche und Traumhafte sowie die Tiefen des Unbewussten zu erforschen und den durch die menschliche Logik begrenzten Erfahrungsbereich durch das Phantastische und Absurde zu erweitern.

André Breton

Die Bezeichnung "Surrealismus" verdankt die Zeit Guillaume Apollinaire, der seinem Theaterstück Les Mamelles de Tirésias (Die Brüste des Tiresias) den Untertitel "ein surrealistisches Drama" gab, welches 1917 uraufgeführt wurde.

Die Surrealismus Bewegung:

Die vom Schriftsteller André Breton geführte surrealistische Bewegung, die er seit 1921 leitete, sahen Rausch- und Traumerlebnisse als Eingebung, sie suchten die Wirklichkeit des Menschen im Unbewussten und wollten sowohl das Bewusstsein, als auch die Wirklichkeit weltweit erweitern und somit alle zu dem Zeitpunkt anerkannten Werte neu besetzen. Daher gilt der Surrealismus als anarchistische, revolutionäre Kunst. André Breton soll zusammen mit Max Ernst den Surrealismus 1919 so zu sagen erfunden haben. Ernst veröffentlichte 1936 ein Buch mit dem Namen "Jenseits der Malerei", indem er beschrieb, wie er 1919 zum ersten Mal in komplett unterschiedlich und scheinbar sinnlos aneinandergereihten Bildern einen tieferen Sinn erkannte. Darauf hin beschreibt er seinen Blick als geschärft und sein Gefühl als verträumt.

Im Gegensatz zur dadaistischen Bewegung allerdings, die die Sicht der Burgeoisie verurteilte, sollte mit dem Surrealismus eine postive Sicht der Dinge gezeigt werden. Beeinflusst vom Symbolismus, Expressionismus, Futurismus, den Schriften Lautréamonts, Arthur Rimbauds, Alfred Jarrys und den Forschungen Sigmund Freuds stellt der Surrealismus eine nichtrationale und die Gefühle betonende Welt des Traums in den Vordergrund, lehnt jedoch logisch-rationale „bürgerliche“ Kunstauffassungen radikal und provokativ ab. Der Surrealismus verbreitete die Befreiung der „Wörter“ und eine Ästhetik der „kühnen Metapher“.

Man kann den Surrealismus in zwei Unterarten unterteilen:

zweifelnder Surrealismus allgemeiner oder absoluter Surrealismus
Vereinigung nicht zusammengehöriger Dinge, verdrehte Perspektiven, wie man sie z. B. von Salvador Dalí kennt, genannt Enttextualisierung Dasselbe Prinzip wie oben genannt nur ohne jeglichen Realismus, wie z. B. in Bildern von Joan Miró Salvador Dali NYWTS.jpg


Ein wichtiger Vertreter des Surealismus war Salvador Dali (Geboren 11. Mai 1904, gestorben 23. Januar 1989):

Dalís häufigste Themen sind außer der Welt des Traums die des Rausches, des Fiebers und der Religion. Oft ist in seinen Gemälden seine Frau Gala dargestellt. Er ist bekannt für schmelzende Uhren, Krücken und brennende Giraffen in seinen Gemälden,

Salvador Dali A (Dali Atomicus) 09633u.jpg

aber auch für seine Sympathie dem spanischen Diktator Francisco Franco gegenüber und sein überschwänglisches Verhalten.


Bilder



Übungen

Was bedeutet Surrealismus wörtlich? (!Phantasie) (über dem Realismus) (!Traumwelt) (!Realität)



Finde folgende 5 Wörter Kunst, Literatur, Dadaismus, Phantasie, absurd zum Thema Surrealismus(waagerecht und senkrecht)!

Kunst
Literatur
Dadaismus
Phantasie
absurd


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