Lit. der Weimarer Republik

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Beschreibung

Die Weimarer Republik stellt nicht nur politisch eine Umbruchphase dar, die die Schriftstellerinnen und Schriftsteller zur ideologischen und künstlerischen Standortbestimmung zwang, sondern sie brachte auch eine Veränderung der Entstehungsbedingungen von Literatur. Der Autor geriet zunehmend in Abhängigkeit von einem ihm fremden und undurchschaubaren Produktions- und Distributionsapparat, der sich nach des Gesetzen des Marktes organisierte und Kunst ausschließlich unter Verwertungsinteressen betrachtete. Der Einsicht, dass Literatur eine Ware ist, konnten sich auch Schriftsteller, die ihre literarische Produktion als reinen künstlerischen Schöpfungsakt verstanden und sich selbst als autonome Schöpfer ewiger Kulturwerte begriffen, nicht länger entziehen. Die Erkenntnis, dass Literatur eine Ware war, hatten bereits Schriftsteller am Ende des 18. Jahrhunderts, aber erst im 20. Jahrhundert drang sie ins Bewusstsein der Zeitgenossen.

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