Klimawandel

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Eisbär in Not

Am Nordpol schmilzt das Eis

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Eisbärxyz.jpg
Noch nie gab es in der Arktis so wenig Eis wie in diesem Jahr. Als Folge davon werden die Jagdgründe der Eisbären immer kleiner, denn nur auf dem Eis finden sie ausrei- chend Nahrung. Das heißt, wenn das Eis fehlt, haben sie große Probleme, Robben zu fangen, die Hauptnahrungsquelle der Eisbären. Wissenschaftler befürchten, dass die Eisbären in der Zukunft vom Aussterben bedroht sein könnten. -- Nachrichtensprecher

Farm-Fresh marker.png Tiere und Klimazonen

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Ordne die Tiere den richtigen Oberbegriffen zu.

Zuordnung

Tropen Male silverback Gorilla.JPG Hellroter.jpg
Subtropen Red-Kangaroo-5legs.jpg Camel in Mongolia.jpg Ostriches cape point.jpg 800px-MC GruenerLeguan.jpg
gemäßigte Zone 800px-Apteryx mantelli -Rotorua, North Island, New Zealand-8a.jpg 800px-Sus scrofa 1 - Otter, Owl, and Wildlife Park.jpg 2012 Suedchinesischer Tiger.JPG 800px-Eichhörnchen im Herbst.jpg American bison k5680-1.jpg
Polargebiete 800px-Falkland Islands Penguins 36.jpg 800px-Alopex lagopus qtl1.jpg 792px-Polar Bear 2004-11-15.jpg



Farm-Fresh marker.png Versuch Eisschmelze

An den Polen befindet sich viel Eis. Das Eis am Nordpol schwimmt im Wasser, der Nordpol wäre ohne das Eis ein Meer. In Grönland und am Südpol dagegen gibt es dicke Schichten aus Eis, die auf festem Land liegen. Wird das Weltklima wärmer, könnte das zu einem Abschmelzen der Eismassen führen. Das hätte große Auswirkungen auf den Meeresspiegel. Vor allem flache Inseln könnten dann vom Meer überschwemmt werden. Menschen und Tiere würden ihren Lebensraum verlieren.


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Das Experiment

Nuvola apps edu science.jpgMit dem Experiment kannst du sehen, was mit dem Meeresspiegel passiert. Nimm ein Glas und stelle es in eine Schale. Fülle das Glas mit Wasser. Markiere den Wasserstand mit einem Filzstift. Dann gibst du einige Eiswürfel vorsichtig in den Becher. Denke daran: Die Eiswürfel in deiner Hand stellen das Eis auf dem Festland dar, zum Beispiel das Eis in Grönland und am Südpol. Durch den Klimawandel schmilzt das Eis und Eisblöcke können ins Meer (in unserem Versuch in das Glas) rutschen.

Was passiert mit dem Wasserstand nach Zugabe der Eiswürfel? (steigt) (!sinkt) (!bleibt gleich)

Was passiert mit dem Wasserstand nach dem Schmelzen des Eises? (!steigt) (!sinkt) (bleibt gleich)


Aufgaben:

  1. Kreuze bei beiden Aufgaben die richtige Antwort an.
  2. Was konntest du beobachten und welche Schlussfolgerungen kannst du daraus ziehen?


Inhaltsverzeichnis


Farm-Fresh marker.png Weitere Aufgaben:

  1. Wann schmilzt Eis? Eis schmilzt bei............Grad Celsius.
  2. Sammelt in der Gruppe alles, was ihr über den Eisbären und seinen Lebensraum wisst. Informationen zum Eisbär, mit Fotos, findet ihr unter:

Vom Wetter zum Klima

Das Wetter beschreibt den Zustand der Luft an einem bestimmten Ort und zu einem bestimmten Zeitpunkt. Oft wird es allgemein umschrieben – Aprilwetter, Matschwetter, warmes oder kaltes Wetter. Um das Wetter genauer zu beschreiben, misst man die Temperatur, den Wind, die Sonnenscheindauer, den Grad der Bewölkung, die Menge an Niederschlag usw. Das Wetter kann sich mehrmals am Tag ändern.

Mit dem Begriff Witterung beschreibt man den vorherrschenden Charakter des Wetters an einem Ort über mehrere Tage oder Wochen. Besonders in Betracht gezogen werden dabei die Wetterelemente, die wir fühlen können, wie Niederschlag, Temperatur, Wind und Luftfeuchte (nasskalte Witterung, schwülwarme Witterung).

Wenn wir vom Klima sprechen, dann meinen wir den typischen jährlichen Ablauf des Wetters (zum Beispiel mildes oder raues Klima). Die Aussagen zum Klima leiten die Forscher aus den Wetterbeobachtungen über viele Jahre ab.

Klimaforscher sagen, dass man mindestens 30 Jahre das Wetter an einem Ort beobachten muss, um eine Aussage über das dortige Klima treffen zu können.


Farm-Fresh marker.png Aufgaben:

  1. Ordne die Begriffe richtig zu!

Zuordnung
Ordne die Begriffe den richtigen Oberbegriffen zu.

Wetter momentaner Zustand der Atmosphäre 1 Stunde, 1 Tag
Witterung Charakter des Wetters über einige Tage oder eine Jahreszeit
Klima mittlerer Zustand der Atmosphäre 30-40 Jahre
2.Erkläre, warum es im Fernsehen den täglichen Wetterbericht,aber nicht den täglichen Klimabericht gibt.



Wie entsteht das Klima?

Die Erde umkreist die Sonne und ist dabei etwas zur Seite geneigt. Deshalb wird die Erde nicht überall gleichmäßig erwärmt. Am Äquator haben die Sonnenstrahlen die größte Kraft, dort treffen sie fast senkrecht auf die Erde. Es gibt deshalb dort keine Jahreszeiten und es ist immer sehr heiß. Die Nord- und die Südhalbkugel werden im Verlauf eines Jahres unterschiedlich stark beschienen. So entstehen die Jahreszeiten mit langen warmen Sommertagen und kalten, kürzeren Wintertagen.

Jahreszeiten.png


Die Neigung der Erdachse hat einen sehr großen Einfluss auf das Klima. Aber es gibt noch weitere sehr wichtige Einflüsse, die das Klima an einem Ort bestimmen:



Farm-Fresh marker.png Aufgaben:

1. Führt gemeinsam einen Versuch durch: Stellt eine Lichtquelle auf den Tisch, sie ist im Versuch die Sonne. Nehmt einen Globus, auf dem ihr Deutschland markiert. Bringt die Erde in die Position, wie ihr sie hier in der Zeichnung seht.

a) Versuche herauszufinden, wie Erde und Sonne zueinander stehen, wenn wir Winter haben.

b) Sucht im Atlas Temperaturangaben von Ländern, die am Äquator liegen, und vergleicht sie mit den Sommer- und Wintertemperaturen bei uns in Deutschland. Kennen die Kinder dieser Länder einen Winter mit Schnee und Eis?

Länder am Äquator Sommertemperatur Wintertemperatur






Deutschland Sommertemperatur Wintertemperatur








Ein anderer Ort, ein anderes Klima

Mein Name ist Massak. Ich bin 9 Jahre alt und lebe im Norden Kanadas. Es ist jetzt Ende April und langsam taut das Eis und der Schnee. Ich freue mich schon auf den Sommer, der dauert zwar nur 2 Monate, aber ich kann draußen spielen. Während des langen Winters kann ich nicht raus, weil es fast immer dunkel ist und oft Schneestürme toben. Manchmal wird es dann bis zu 40 Grad unter Null.
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ChildBangladesh.jpg
Ich heiße Kumar, bin 10 Jahre alt und lebe mit meiner Familie in Bangladesch, am Meer. Mitte Mai beginnt bei uns der Monsun, die Regenzeit. Die dauert bis zum September. Es regnet dann so viel, dass das ganze Land mit Wasser bedeckt ist. Dazu ist es sehr heiß. Gefährlich wird es, wenn die Wirbelstürme kommen. Nach der Regenzeit dauert es dann Monate, bis es wieder regnet. Winter und Kälte gibt es bei uns nicht, ich habe noch nie erlebt, dass es kühl war.
Ich bin Faris aus Marokko und lebe in einer Oase in der Sahara, der großen Wüste. Tagsüber ist es sehr heiß und nachts bitterkalt. Vor einem Jahr hat es zum letzten Mal geregnet. Zum Glück gibt es in unserer Oase zwei Brunnen mit genug Wasser, sonst könnten wir hier nicht leben. Manchmal kommt der große Sandsturm, man sieht den Himmel nicht und ich kann nicht aus dem Haus gehen, weil alles voller Sand ist.
CamelDesert.jpg



Farm-Fresh marker.png Aufgaben:

  1. Suche auf der Karte von Arbeitsblatt 5 das Gebiet, in dem die drei Kinder jeweils leben. Was sagt die Karte über das Klima dort?
  2. Erforscht in kleinen Gruppen, was die Klimazonen der Erde sind und wie das Klima dort jeweils ist. Benenne die Klimazone, in der du lebst,und beschreibe das Klima dort.
Tropen Subtropen gemäßigte Zone Polargebiete








  1. Auf der Karte von Arbeitsblatt 5 siehst du einige typische Tiere der jeweiligen Klimazone. Ordne in einer Tabelle weitere Tiere und Pflanzen den Klimazonen der Erde zu. Wo leben eigentlich Pinguine? Nutze einen Schulatlas, ein Lexikon und das Internet. Eure Lehrkraft sagt euch, wo ihr die Informationen findet.



Die Klimazonen der Erde

Klimazonen.gif

Polare Zone (dunkelblau) : Temperaturen fast immer unter 0 Grad Celsius, manchmal sogar bis zu –80 Grad Celsius, Dauerfrost, Niederschlag meist als Schnee.



Gemäßigte Zone (hellblau/grün) : Vier Jahreszeiten mit Frühling, Sommer, Herbst und Winter, gemäßigte Temperaturen, mittlerer Niederschlag.



Subtropen (gelb) :Hohe Temperaturen mit heißen Sommern und kühlen Wintern, abwechselnd Regen- und Trockenzeiten.



Tropen (rot/orange) : Sehr feucht und heiß, keine Jahreszeiten.




Farm-Fresh marker.png Augaben:

  1. Beobachte was mit den Klimazonen passiert und welche Gründe es dafür gibt?



Wie war das Klima früher?

Das Klima auf der Erde war nicht immer so, wie wir es heute kennen. Tatsächlich hat es sich immer wieder sehr verändert, von heiß zu kalt, von sehr trocken zu sehr feucht und so weiter. Zur Zeit der Dinosaurier, lange bevor der Mensch auf der Erde erschien, sah die Welt ganz anders aus als heute. Auch das Klima war anders, als wir es heute kennen. Es war viel wärmer und das Eis am Nordpol und am Südpol gab es auch nicht.

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Mammut1.jpg
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Millionen Jahre nach den Dinosauriern hatte sich das Klima auf der Erde wieder verändert. Es war viel kälter geworden und weite Teile der Erde waren von Eis bedeckt. Diese Zeit nennt man Eiszeit. Riesige Tiere, wie das Mammut, durchstreiften die weiten Eislandschaften. Damals gab es schon Menschen, die als mutige Jäger den großen Tieren nachstellten und die mit der Kälte gut zurecht kamen und überleben konnten.
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Farm-Fresh marker.png Aufgaben:

  1. Setze die richtigen Begriffe ein.
Das Klima auf der Erde hat sich immer wieder verändert. Zur Zeit der Dinosaurier war es viel wärmer als heute. Millionen Jahre später begann die Eiszeit.
Riesige Tiere wie das Mammut durchstreiften damals die weiten Eislandschaften.





Zeugen der Vergangenheit

In der Natur finden sich viele Spuren des Klimas früherer Zeiten. Zum Beispiel am Südpol. Dort ist das Eis über 400.000 Jahre alt. Jahr für Jahr lagert sich eine Schicht Schnee ab, die im Laufe der Zeit zu Eis wird. Luftblasen, Staub und viele andere Dinge bleiben im Eis erhalten. Forscher bohren sehr tiefe Löcher in das Eis und ziehen lange Eisbohrkerne heraus. Das Eis verrät den Wissenschaftlern dann viel über das Klima zu der Zeit als der Schnee gefallen ist.


--> 0m = 0Jahre ---> 444m = 24 363 Jahre ----> 1827m = 128 357 Jahre (gemessen an der Eisschicht der Antarktis)


Antarktis1.jpg


Farm-Fresh lightbulb.png Schon gewusst?

Auch die Tropfsteine in Höhlen können Forschern etwas über das Klima erzählen. Wenn sich die Tropfsteine bilden, was viele tausend Jahre dauern kann, wird in den Tropfsteinen – ähnlich wie beim Eis – Luft eingeschlossen. Untersucht man die Tropfsteine, können die Wissenschaftler ebenfalls heraus- finden, wie das Klima in der Vergangenheit war.


Farm-Fresh marker.png Aufgaben:

  1. Schätze, wie alt das Eis in 2000 m Tiefe ungefähr ist!
  2. Auf der Kinderseite des Bundesumweltministeriums findest du das Klimaschutzspiel – Polar-Ranger – aus der Antarktis.



Die Klimadetektive

Seit über 100 Jahren sammeln Forscher Daten über das Klima. Sie messen die Menge des Niederschlags (Regen und Schnee), wie oft und wie lange die Sonne scheint und vieles mehr. Zum Beispiel auch, wie hoch die Temperatur jedes Jahr durchschnittlich war – man nennt das die Jahresmitteltemperatur. Dabei haben sie etwas festgestellt.


Die zehn kältesten Jahre seit 1900
ThermometerKalt.png











Jahr Temperatur
(in Grad Celsius)
1902 7,2
1919 7,4
1922 7,2
1934 9,6
1940 6,6
1941 7,2
1942 7,3
1956 6,8
1962 7,2
1963 7,1
1989 9,5
1990 9,5
1994 9,7
1996 7,2
1999 9,5
2000 9,9
2002 9,6
2006 9,6
2007 9,9
2008 9,5
Die zehn wärmsten Jahre seit 1900











ThermometerWarm.png



Farm-Fresh marker.png Aufgaben:

  1. Trage in die Zeilen neben dem linken Thermometer die zehn kältesten Jahre ein. In die Zeilen neben dem rechten Thermometer trägst du die zehn wärmsten Jahre ein. Was kannst du feststellen?
  2. Diskutiere mit deiner Mitschülerin/deinem Mitschüler, was du herausgefunden hast.



Der natürliche Treibhauseffekt

Die Erde ist von einer Lufthülle umgeben, die man Atmosphäre nennt. In der Atmosphäre befinden sich verschiedene Gase. Manche dieser Gase lassen das Sonnenlicht auf die Erde durch, halten aber die Wärme, die von der Erde in die Atmosphäre zurückgestrahlt wird, zurück. Das ist so ähnlich wie bei einem Glashaus (Treibhaus) im Garten. Deshalb nennt man diese Gase auch Treibhausgase. Ohne die Atmosphäre und ohne die Treibhausgase gäbe es kein Leben auf der Erde, denn es wäre viel zu kalt, weil die Wärme wieder in das Weltall entweichen könnte. Wir leben also auf der Erde in einem natürlichen Treibhaus.


Farm-Fresh lightbulb.png Schon gewusst?

Die wichtigsten Gase beim natürlichen Treibhauseffekt sind Wasserdampf, Kohlenstoffdioxid (CO2), auch Kohlendioxid genannt, und Methan. Der Wasserdampf stammt aus dem Wasserkreislauf der Erde, das Kohlen- stoffdioxid entsteht in der Natur beispielsweise bei Waldbränden und Vulkanausbrüchen. Methan steigt aus Sümpfen, Mooren und Wäldern in die Luft. Es entsteht, wenn Bakterien pflanzliche Überreste fressen.


Farm-Fresh marker.png Aufgaben:

  1. Die Atmosphäre der Erde wirkt wie ein Treibhaus. Erkläre, wie das funktioniert!
  2. Warum nutzt der Gärtner ein Treibhaus?



Versuch zum Treibhauseffekt

Farm-Fresh marker.png Aufgaben:

Nuvola apps edu science.jpgVersuch 1: Bastle dir aus Pappe eigene kleine Würfel. An einer Seite des Würfels bohrst du ein Loch, hier wird die Temperatur gemessen. Stelle die beiden Würfel in die Sonne (zum Beispiel auf die Fensterbank). Mit dem Messgerät (zur Not geht auch ein Thermometer) misst du die Temperatur in den beiden Würfeln und trägst die Werte in eine Tabelle in dein Heft ein. Dann stülpst du über einen der Würfel das Glas und misst danach alle zwei Minuten die Temperatur in beiden Würfeln. Was kannst du feststellen?

Nuvola apps edu science.jpgVersuch 2: Stelle die beiden Schüsseln mit den Eiswürfeln in die Sonne. Über eine Schale stülpst du die Glasschüssel. Messe, wie lange es dauert, bis das Eis in den beiden Schüsseln jeweils vollständig geschmolzen ist. Was kannst du beobachten? Tipp: Nutze das Arbeitsblatt 9, um die Messergebnisse zu erklären!



Der Mensch verändert das Klima

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Das Klima der Erde verändert sich. Das liegt am Menschen. Wir verbrauchen sehr viel Energie. Energie für Heizung und Strom, Energie für das Auto oder Energie für die Herstellung all der Produkte, die wir im täglichen Leben brauchen. Die Energie erhalten wir, indem dafür Kohle, Erdöl und Erdgas verbrannt werden. Bei der Verbrennung entsteht sehr viel Kohlenstoffdioxid (CO2), das ähnlich wirkt wie die Glasschüssel im Versuch von Arbeitsblatt 10. Das CO2 hält die Wärme der Sonne, die von der Erde abgestrahlt wird, zurück. Deshalb wird es wärmer auf unserem Planeten. Wissenschaftler nennen das den vom Menschen verursachten Treibhauseffekt.


Farm-Fresh lightbulb.png Schon gewusst?

Das Benzin und der Diesel, die unsere Autos antreiben, sowie das Heizöl, das wir für unsere Heizung verwenden, werden aus Erdöl hergestellt. Verbrennt der Motor eines Autos 1 Liter Benzin, werden 2,3 kg CO2 in die Luft gepustet. Wird 1 Liter Heizöl verbrannt, sind es 2,4 kg an CO2, die frei werden. Kluge Ingenieure versuchen, diese Werte durch technische Erfindungen zu verringern.



Farm-Fresh marker.png Aufgaben:

  1. Aus dem Auspuff eines Autos kommt viel CO2, je nachdem wie viel Benzin das Auto verbraucht. Wo entsteht noch viel CO2? Kreuze an!


1. Wo entsteht noch viel CO2? Kreuze an!

ja nein
bei einer Flugreise
beim Fahrradfahren
beim kalt Duschen
wenn man das Licht brennen lässt
beim Fußballspielen
wenn man die Heizung voll aufdreht

Punkte: 0 / 0



2. Überlege, warum es besser ist, mit der Eisenbahn, mit der Straßenbahn oder mit dem Bus zu fahren als mit dem Auto.
Gründe für  Eisenbahn Straßenbahn Bus












3. Was haben die Heizung, die Zimmerlampe, der Fernseher, der Kühlschrank, die Waschmaschine und das warme Wasser in der Dusche oder Badewanne mit dem CO2 zu tun?
Heizung Zimmerlampe Fernseher Kühlschrank Waschmaschine warmes Wasser in Dusche/ Badewanne






Landwirtschaft und Klimawandel

Waldbrand.JPG

Weit von uns entfernt, in Südamerika, Afrika und in Asien,
werden Regenwälder gerodet oder abgbrannt, weil die
Menschen den Wald in Ackerland umwandeln.
Die Zerstörung der Regenwälder hat auch einen großen
Anteil daran, dass immer mehr CO2 in die Atmosphäre gelangt.

Auch die moderne Landwirtschaft trägt zum Klimawandel bei.
Kunstdünger und Pflanzenschutzmittel sowie Tierfutter für viele
Millionen Nutztiere wie Schweine, Hühner und Rinder erzeugen
bei der Herstellung große Mengen an CO2. Dazu kommt, dass
Rinder beim Rülpsen Methan ausstoßen, ein Gas, das als
Treibhausgas noch viel wirksamer ist als das CO2.



Farm-Fresh lightbulb.png Schon gewusst?

Pflanzen nehmen über ihre Blätter aus der Luft CO2 auf und geben
Sauerstoff an die Luft ab. Daher sind Wälder so wichtig für den Schutz des Klimas.


Farm-Fresh marker.png Aufgaben:

  1. Wo auf der Welt werden die großen Regenwälder abgebrannt oder gerodet?
    Antwort: _____
  2. Aus welchen Gründen ist das so schädlich für das Weltklima und verstärkt den Klimawandel?
    Antwort: _____
  3. Die moderne Landwirtschaft trägt zum Klimawandel bei. Finde drei Ursachen!
    Antwort: _____



Wer hat welchen Anteil an der Erderwärmung?

Der Reichtum auf der Erde ist sehr ungleich verteilt. Amerikaner, Europäer und Japaner zum Beispiel sind im Vergleich zu vielen Menschen in Afrika, Südamerika und Asien sehr wohlhabend. Das bedeutet aber auch, dass sie viel Energie brauchen und dadurch viel CO2 erzeugen. In den armen Ländern der Erde dagegen wird sehr viel weniger Energie genutzt und deswegen auch sehr viel weniger CO2 erzeugt.


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Um den Klimawandel zu stoppen, dürfte jeder Mensch auf der Erde nur 2 Tonnen CO2 und andere Treibhausgase pro Jahr verursachen!
-- kleiner vom Aussterben bedrohter Eisbär


(Alles auf 1 Jahr bezogen)


Farm-Fresh marker.png Aufgaben:

  1. Diskutiert in der Klasse: Wieso ergeben sich für Amerikaner, Deutsche und Afrikaner so unterschiedliche Zahlen beim Ausstoß von CO2? Woran könnte das liegen?
  2. Eine kleine Rechnung: Der Stromverbrauch für einen Fernseher erzeugt ungefähr 50 g CO2 in der Stunde, bei einem PC sind es ungefähr 100 g CO2 in der Stunde. Wenn du jeden Tag 1 Stunde Fernsehen guckst und 1 Stunde am Computer sitzt, wie viel CO2 ergibt das in einem Jahr? Wie viel CO2 kannst du sparen, wenn du jeden Tag die Geräte nur eine halbe Stunde nutzt?

    In einem Jahr ergibt das ......................... CO2. Ich kann .......................... sparen.



Das Stuhlspiel

Mit dem Stuhlspiel kannst du erkennen, wer auf der Welt viel und wer wenig zum Ausstoß von CO2 und damit zur Klimaerwärmung beiträgt.

Bevölkerung (in Prozent) Anzahl der Schüler CO2-Ausstoß (in Prozent) Anzahl der Stühle
Welt:     100 Welt:     100
Afrika:    18 Afrika:    3
USA:      4 USA:      20
China:    19 China:    22
Indien:    16 Indien:    4
Europa*: 10 Europa*: 24

* mit Russland


Farm-Fresh marker.png Aufgaben:

  1. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse stellen die Weltbevölkerung dar. Berechne, wie viele Schüler jeweils zu den verschiedenen Regionen gehören, und trage den Wert in die nebenstehende Spalte ein. Runde deine Ergebnis.
  2. Die Stühle in der Klasse stellen den gesamten CO2-Ausstoß der Welt dar. Berechne nun, wie viele Stühle jeweils auf die verschiedenen Regionen entfallen, und trage den Wert in die nebenstehende Spalte ein. Du kannst dein Rechenergebnis wieder runden, damit du eine ganze Zahl bekommst.
  3. Alle Vertreter der jeweiligen Regionen setzen sich auf die ihnen zustehenden Stühle. Beurteilt das Ergebnis, was fällt euch auf?
  4. Der weltweite CO2-Ausstoß sollte in den nächsten 10 Jahren um die Hälfte gesenkt werden. Aus welcher Gruppe sollten eurer Meinung nach Stühle weggenommen werden?



Was sind die Folgen des Klimawandels?

In den letzten Jahren beobachten Klimaforscher, dass es weltweit immer häufiger zu Wetterkatastrophen kommt. In Deutschland und vielen anderen Ländern gab es schwere Gewitter mit großen Überschwemmungen, in Afrika und Australien lang anhaltende Dürren. Die USA werden immer öfter von schweren Hurrikans getroffen, die große Schäden anrichten. Der Süden Europas leidet im Sommer unter Hitzewellen mit Trockenheit und Waldbränden. Wissenschaftler vermuten, dass es in der Zukunft noch häufiger zu solch extremen Wetterereignissen kommen könnte.



Farm-Fresh marker.png Aufgaben:

1. Benenne die im Text erwähnten Naturkatastrophen und ordne sie den Fotos zu.

2. Berichte von einem Ereignis, das vermutlich eine Folge des Klimawandels ist. Um was für ein Ereignis hat es sich dabei gehandelt? Wo war das?

3. Befrage deine Großeltern oder andere ältere Menschen nach ihren Erfahrungen mit extremem Wetter.

4. Warum kommt es häufiger zu Stürmen mit sehr viel Regen, wenn die Erdatmosphäre sich erwärmt? Ein kleiner Tipp: Denke an den Wasserkreislauf!



Gletscher auf dem Rückzug

Immer wieder gab es Zeiten in der Erdgeschichte, in denen das Klima in weiten Teilen der Erde sehr kalt war. In diesen kalten Zeiten bildeten sich riesige Gletscher – vor allem in den Gebirgen. Ab einer bestimmten Dicke beginnen Gletscher durch die Schwerkraft ins Tal zu wandern, Gletscher sind dann wie ein langsam fließender Fluss aus Eis. In den Gletschern sind große Mengen an Süßwasser gespeichert. Im Sommer, wenn ein kleiner Teil des Gletschereises schmilzt, versorgt das Schmelzwasser die Flüsse in den Tälern.


Farm-Fresh marker.png Aufgabe:

  1. Informiere dich im Internet über die Gefahren für die Bewohner der Alpen, wenn das Eis abschmilzt.



Der Klimawandel in Deutschland

Auch Deutschland ist vom Klimawandel betroffen. Schneereiche und kalte Winter könnten in Zukunft selten werden, dafür wird es in den Sommermonaten wohl heißer und es wird mehr Gewitter geben. Auch Tiere und Pflanzen müssen mit dem Klimawandel zurechtkommen. Manche Tier- und Pflanzenarten haben es da leichter, andere schwerer. Viele Blumen und Bäume blühen schon jetzt früher im Jahr und Zugvögel kommen eher aus ihren Winterquartieren zurück. Manche Zugvögel ziehen inzwischen überhaupt nicht mehr in den Süden.


Winterschläfer wie der Braunbär oder der Igel gehen im Herbst später schlafen und wachen im Frühjahr eher auf. Pflanzen und Tiere aus wärmeren Klimazonen werden bei uns heimisch, vielleicht kann bald sogar Wein im Norden angebaut werden. Schnell wachsende Pflanzen, wie zum Beispiel Kräuter, können sich wohl leichter an die Klimaveränderung anpassen als langsam wachsende Pflanzen wie Bäume. Das ist wichtig, wenn man zum Beispiel an Schädlinge wie den Borkenkäfer denkt, die den Wald zerstören können.




In der Zukunft

Heute ist der große Tag. Lena ist schon früh aufgewacht und sehr aufgeregt, denn es ist ihr 10. Geburtstag. Draußen scheint die Sonne und es ist wunderbar warm. Papa hat ihr zum Geburtstag ein schönes Gartenfest versprochen. „Als ich so alt war wie du, konnte man Anfang April nie draußen feiern. Manchmal hat da sogar noch Schnee gelegen“, meinte ihr Vater gestern.


Lena hat nur einmal Schnee erlebt, das war in den Winterferien in der Schweiz. Sie mussten ganz hoch in die Berge fahren, zu einem der letzten übriggebliebenen Gletscher, um Schnee zu finden. Heute, im Jahr 2030, gibt es in Mitteleuropa kaum noch kalte Winter. Dafür sind die Sommer meist ziemlich heiß, oft auch mit schweren Gewittern und man kann schon ab Ende April im See baden gehen.


Lena schaut aus dem Fenster und sieht, wie ihre Mutter in das Elektromobil steigt, um den Einkauf für den Festtag zu besorgen. Lena mag das neue Elektromobil, es fährt fast geräuschlos und stinkt auch nicht so wie die Autos früher. In alten Filmen im Fernsehen hat sie gesehen, wie die Menschen früher Auto gefahren sind. Da kamen hinten immer so Abgase heraus und es war höllisch laut auf den Straßen. Lena kann sich gar nicht vorstellen, wie die Leute das früher ausgehalten haben, insbesondere wenn sie an einer großen Straße mit viel Verkehr lebten. In der Stadt, in der sie lebt, gibt es kaum Verkehrsgeräusche und die Luft ist auch sehr sauber. Lena mag ihre Stadt, vor allem die schönen, renovierten Häuser mit den kleinen Windrädern und den Solaranlagen auf dem Dach. Damit wird elektrischer Strom und Wärme für die Bewohner erzeugt. Das war nicht immer so, Mama hat ihr mal erzählt, dass früher für Strom und Heizung Erdöl und Erdgas verbrannt wurden und ganz früher sogar Kohle! Muss das gestunken haben, wenn aus den großen Fabriken und aus jedem Haus die Abgase aus den Schornsteinen quollen.


Heute ist das viel besser. Um den Klimawandel zu stoppen, musste das alles aufgegeben werden, Benzin, Erdöl, Erdgas, Kohle – all die Dinge, die dem Klima schaden, wurden abgeschafft. Lenas großer Bruder, der schon an der Universität studiert, hat neulich in ihrer Klasse darüber einen Vortrag gehalten. Er will Ingenieur für intelligente Energienutzung werden. Nächste Woche macht ihre Klasse einen Ausflug in sein Labor an der Uni, da können die Kinder nämlich zuschauen, wie Studenten die neuesten Maschinen entwickeln. Aber heute freut sich Lena erst einmal auf ihre Geburtstagsfeier, denn sie wird mit ihren Freunden ...


Farm-Fresh marker.png Aufgaben:

  1. Unterstreiche die Dinge in der Geschichte, die es schon heute gibt, mit blauer Farbe und die Dinge, die es heute noch nicht gibt, mit roter Farbe.
  2. Erstelle eine Tabelle, in der du die blau und die rot unterstrichenen Dinge einander gegenüberstellst.
  3. Überlege dir, wie die Geschichte weitergehen könnte. Lass dabei deine eigene Zukunftsvision eine Rolle spielen!




Die Welt verhandelt

Mittlerweile ist der Schutz des Klimas eine Angelegenheit für die ganze Welt geworden. Regelmäßig treffen sich Politiker und Wissenschaftler aus sehr vielen Ländern, um gemeinsam darüber zu beraten, wie man das Klima schützen könnte. Bei diesen Versammlungen – Klimakonferenzen genannt – wird intensiv um die richtigen Lösungen diskutiert und verhandelt. Es ist nämlich nicht so, dass alle die gleichen Ansichten darüber haben, was der richtige Weg zum Klimaschutz sei.


Kyoto-Protokoll

Im Jahre 1997 wurde auf einer Klimakonferenz in der Stadt Kyoto in Japan zum ersten Mal von vielen Ländern beschlossen, etwas aktiv gegen den Ausstoß von Treibhausgasen (vor allem von CO₂) zu tun, um dem Klima zu helfen. Das Abkommen, das damals beschlossen wurde, heißt Kyoto-Protokoll und ist mittlerweile berühmt, denn es war der erste Schritt, um den Klimawandel zu bremsen.

KyotoFahne.png

Farm-Fresh lightbulb.png Schon gewusst?

Der Weltklimarat ist ein Zusammenschluss von fünfhundert Klimaforschern aus der ganzen Welt. Die Vereinten Nationen haben diesen Rat 1988 eingerichtet. Die Wissenschaftler sollen das Klima, seine Veränderungen und Auswirkungen auf die Erde erforschen und Vorschläge machen, was wir alle tun müssen, um die Erderwärmung aufzuhalten.


Farm-Fresh marker.png Aufgaben:

  1. Stell dir vor, du bist der Regierungschef eines Landes. Was würdest du tun, um dem Klimawandel zu begegnen? Was ist wichtig, woran muss man denken?
  2. Besprecht in der Klasse, was ihr im Schulalltag tun könnt, um dem Klima zu helfen. Entwickelt aus euren Überlegungen ein eigenes „Kyoto-Protokoll“ für eure Klasse.



Saubere Energie

Rund um die Uhr und jeden Tag wird in Deutschland sehr viel elektrische Energie gebraucht. In großen Kraftwerken wird dieser elektrische Strom unter anderem aus Kohle und Erdöl erzeugt. Diese Stoffe werden verbrannt, dabei entsteht sehr viel CO₂ und das trägt zur Klimaerwärmung bei. Man kann aber Strom auch anders erzeugen, und zwar mithilfe von Windkraft, Wasserkraft, Sonnenenergie, Pfl anzen und der Wärme aus der Erde. Der Vorteil dabei: Diese Art der Stromgewinnung erzeugt kein CO₂.


Kernkraftwerk.jpg
SolarPanel.jpg
Windrad.jpg




Farm-Fresh lightbulb.png Schon gewusst?

Energie aus Sonne, Wind, Wasser, Pflanzen und Erdwärme nennt man erneuerbare Energien. „Erneuerbar“ nennt man diese Art der Energieerzeugung, weil die Energie sich nicht erschöpft.


Was braucht wie viel Energie?


Farm-Fresh marker.png Aufgaben:

  1. Du siehst hier einige Anlagen zur Stromerzeugung. Was davon gehört zu den erneuerbaren Energien, was nicht? Trage deine Antworten in die Zeilen ein.
  2. Kennst du noch weitere Formen der erneuerbaren Energien?
  3. Schau dir den oberen Abschnitt an, dort siehst du wer, in Deutschland wie viel Energie verbraucht. Was meinst du, wie kannst du selber dazu beitragen, Energie zu sparen und damit deinen CO₂-Ausstoß zu verringern?

Videos

Lernvideo zum Klimawandel

Video.png

Arbeitsblatt

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