Exil Literatur

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Beschreibung

Die deutsche Exilliteratur entstand 1933–1945 als Literatur der Gegner des Nationalsozialismus. Dabei spielten die Bücherverbrennungen am 10. Mai 1933 und der deutsche Überfall auf die Nachbarstaaten 1938/39 eine ausschlaggebende Rolle. Emigrantenzentren entstanden in Paris, Amsterdam, Stockholm, Zürich, Prag, Moskau, New York und Mexiko, wo unter meistens schwierigen Bedingungen Verlage gegründet wurden. Bekannte Verlage für Exilliteratur waren z. B. in Amsterdam der Querido Verlag und Allert de Lange Verlag und in Zürich der Europa Verlag des Buchhändlers Emil Oprecht. Zu den bekanntesten Autorinnen und Autoren im Exil zählten Bertolt Brecht, Hermann Broch, Ernst Bloch, Alfred Döblin, Lion Feuchtwanger, Bruno Frank, A. M. Frey, Anna Gmeyner, Oskar Maria Graf, Heinrich Eduard Jacob, Hermann Kesten, Egon Erwin Kisch, Annette Kolb, Siegfried Kracauer, Emil Ludwig, Heinrich Mann, Klaus Mann, Thomas Mann, Robert Neumann, Erich Maria Remarque, Ludwig Renn, Alice Rühle-Gerstel, Otto Rühle, Alice Schwarz-Gardos, Anna Seghers, B. Traven, Franz Werfel, Bodo Uhse, Arnold Zweig, Balder Olden und Rudolf Olden. Germanisten wie John Spalek haben sich diesen Schriftstellern gewidmet.

Die Autoren Ernst Toller, Walter Hasenclever, Walter Benjamin, Kurt Tucholsky, Stefan Zweig, und Ernst Weiß begingen Selbstmord im Exil.

In Deutschland verblieben andererseits Schriftsteller, die sich in die innere Emigration zurückzogen, wie Frank Thiess, Stefan Andres, Gottfried Benn, Reinhold Schneider, Werner Bergengruen, Erich Kästner, Ernst Kreuder, Gertrud von Le Fort, Ernst Wiechert und Ehm Welk.

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OrtDeutschland  +
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