Deutscher Herbst 1977

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Inhaltsverzeichnis

mögliche Ideen einer Unterrichtssequenz

Thema

Im September und Oktober 1977 erreichte der Terrorismus der Roten Armee Fraktion (RAF) seinen Höhepunkt.

  • Was waren die Ziele der Terroristen und wie reagierte der Staat?

Material

Aufgaben

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Gruppe/Schüler

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Aufgabe

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Lösung

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Kontrolle/Lehrer

Gruppe A
Schau dir die Videos M1 und M2 an. Erstelle einen Zeitstrahl von 1967 bis 1977 und trage darauf wichtige Ereignisse ein.
hier Lösung 1
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Gruppe B
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Quelle: „Der Spiegel“ veröffentlichte im Juni 1970 einen Artikel von Ulrike Meinhof – einen Monat, nachdem sie bei der gewaltsamen Befreiung von Andreas Baader in den Untergrund gegangen war:

[…] Nur sind wir der Auffassung, dass die Organisierung des Proletariats ein Popanz dann ist, wenn man nicht gleichzeitig anfängt, das zu machen, was wir jetzt tun, nämlich die Rote Armee aufzubauen; [...] wenn nicht die Form der Ausbeutung und die Form der Unterdrückung nur verändert werden sollen; dass man das überhaupt nicht erreichen kann, wenn man nicht gleichzeitig mit der Organisierung des Proletariats, mit der Arbeit im Betrieb und den Stadtteilen auch die Bewaffnung betreibt, das heißt, die Möglichkeiten schafft, Auseinandersetzungen durchzustehen. […] wo natürlich die Staatsgewalt einsetzen wird, wo natürlich die Bullen kommen.[…] wir sagen, natürlich, die Bullen sind Schweine, wir sagen, der Typ in der Uniform ist ein Schwein, das ist kein Mensch, und so haben wir uns mit ihm auseinanderzusetzen. Das heißt, wir haben nicht mit ihm zu reden, und es ist falsch überhaupt mit diesen Leuten zu reden, und natürlich kann geschossen werden. Volltext: Ulrike Meinhof: Natürlich kann geschossen werden. In: Der Spiegel. Nr. 25 (1970), S. 74

  • a) Informiere dich über Ulrike Meinhof und verfasse einen kurzen Steckbrief.
  • b) Fasse die Aussagen und den Argumentationsgang des Zitats mit eigenen Worten zusammen.
  • c) Die Veröffentlichung des Meinhof-Artikels im „Spiegel“ 1970 war umstritten. Verfasse einen Leserbrief an die Redaktion des Spiegels.


hier Lösung 2
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Gruppe C
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Am 20. Oktober 1977 hielt Bundeskanzler Helmut Schmidt eine Regierungserklärung zur Schleyer-

Entführung und beendete seine Rede mit folgendem Zitat: […] Wer weiß, dass er so oder so, trotz allen Bemühens, mit Versäumnis und Schuld belastet sein wird, wie immer er handelt, der wird von sich selbst nicht sagen wollen, er habe alles getan und alles sei richtig gewesen. Er wird nicht versuchen, Schuld und Versäumnis den anderen zuzuschieben; denn er weiß: Die anderen stehen vor der gleichen unausweichlichen Verstrickung. Wohl aber wird er sagen dürfen: Dieses und dieses haben wir entschieden, jenes und jenes haben wir aus diesen oder jenen Gründen unterlassen. Alles dies haben wir zu verantworten. Volltext: Deutscher Bundestag, 8. Wahlperiode, 50. Sitzung, Donnerstag, den 20. Oktober 1977, S. 3760

  • a) Informiere dich über Helmut Schmidt und verfasse einen kurzen Steckbrief.
  • b) Fasse die Aussagen Helmut Schmidts zusammen: Wie rechtfertigt er das Handeln seiner Regierung?
  • c) Helmut Schmidt betont in diesem Zitat, dass die Regierung sich in einem Dilemma befand. Als

Dilemma bezeichnet man eine Situation, die zwei Möglichkeiten der Entscheidung bietet, die aber beide zu einem unerwünschten Resultat führen. Worin bestand das Dilemma?

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Quellen

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